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2008: Selbstbegegnung
2008 Selbstbegegnung

2008: Selbstbegegnung

Spurensuche zwischen östlicher Weisheit und westlicher Wissenschaft

Das meist abgebildete Motiv unserer Zeit ist unsere Erde – aufgenommen aus dem Weltall. Da sind keine Grenzen sichtbar. Unser blauer Planet erscheint als Einheit. Ist die Kluft zwischen Ost und West wirklich so groß, wie die Nachrichten uns täglich glauben lassen wollen?

Oder ist das Verbindende nicht doch stärker als das Trennende? Findet der Mensch von heute nur dann ganz zu sich, wenn er sich auf die Tiefe der östlichen Weisheit und die Höhe der westlichen Wissenschaft einlässt, die näher beisammen sind als man glauben möchte? Das Thema unserer 3. Weimarer Visionen wurde inspiriert durch Goethes West-östlichen Divan, den er 1819 in großer Bewunderung des persischen Schriftstellers Hafis als Gedichtsammlung verfasste. Darin schreibt er visionär:
„Wer sich selbst und andere kennt, Wird auch hier erkennen: Orient und Okzident, Sind nicht mehr zu trennen.“ In dieser Tradition wollen wir nun im Oktober ganz bewusst eine Brücke schlagen zwischen der Spiritualität und Kultur Asiens einerseits und unserem westlich-analytischen Denken andererseits. Die Vorträge unserer Referenten beleuchten dieses Thema aus beiden Perspektiven. In einer Serie von Workshops geht es darum, selbst aktiv und spielerisch in ein Erfahrungsfeld einzutauchen, um unser Thema direkt erleben und begreifen zu können. Wir sind davon überzeugt, dass wir in diesem Jahr in unserem ost-westlichen Dialog eine Realität erleben, die auch den Worten Friedrich Schillers gerecht wird: „Wir könnten viel, wenn wir zusammenstünden”.

Download: Programm 2008 (PDF)