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2007: Metamorphosen
2007 Metamorphosen

2007: Metamorphosen

Sei Du selbst die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst

Immer wieder führt das Leben durch Geburtswehen. Neues will sich entpuppen – wie der Schmetterling aus der Raupe. Altes bleibt zurück wie zu klein gewordene, abgetragene Kleidung. Sowohl die Entwicklung unseres Planeten als auch die Entwicklung jedes einzelnen ist geprägt von diesen permanenten Veränderungen der Form, von Transformationen, von Meta-morphosen – um das griechische Wort zu verwenden.

Goethes gleichnamiges Gedicht beschreibt die unglaubliche Kraft der Natur zu permanenter Erneuerung. Er spricht vom Geburtsprozeß des „Ewigen Stirb und Werde!” Das gesamte Potential zu entfalten – im einzelnen genauso wie im großen Ganzen – das ist unser Anliegen. Und vielleicht gelingt dies am besten mit Gandhis Zauberformel: „Sei Du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.”

Konkret heißt das: Wenn Du Freunde haben willst, sei anderen ein Freund. Wenn Du glücklich sein willst, mache andere glücklich. Wenn Du geliebt werden willst, dann liebe. Bei all dem Reichtum und technologischen Fortschritt haben wir unser Schicksal wie nie zuvor in der Geschichte heute selbst in der Hand.

Was es dafür zu schaffen gilt, ist eine tiefgreifende gesellschaftliche, kulturelle, menschliche Entwicklung: ein neues Miteinander statt dem alten Gegeneinander. Die Weimarer Visionen sind ein Schritt in diese Richtung. Wir sind gespannt darauf, wer die Lust und den Mut hat, sich mit uns auf diese FestSpiele des neuen Denkens und der Veränderung einzulassen.

Download: Programmheft 2007 (PDF)